Freitag, 12. August 2016

Arrival (11.8.)

Ich bin jetzt zwar noch nichtmal 48 Stunden in Ruanda, doch bis jetzt fühlt es sich für mich nicht sehr "anders" an hier. Also von Kultur-Schock keine Spur. Ich meine die Menschen hier, die man auf der Straße sieht, sehen natürlich anders aus und selbstverständlicherweise habe ich auch noch nie so viele Menschen mit dunkler Hautfarbe an einem Ort gesehen, aber trotzdem fühlt es sich nicht extrem fremd hier an. Ich denke das liegt auf jeden Fall daran, dass ich bisher eigentlich nur unter Deutschen war, was sich bis Dienstag auch erstmal nicht ändern wird. Nicki (meine Mitbewohnerin) und ich werden erst am Dienstag an unseren endgültigen Ort kommen, nach Musanze (früher: Ruhengeri), wo wir dann zusammen wohnen und arbeiten werden. Bis dahin bleiben wir in Ruandas Hauptstadt, in Kigali. Hier in Kigali wohnen wir in einem Gästehaus mit den anderen Freiwilligen zusammen. Wir wurden vom Flughafen von einer Deutschen abgeholt, die hier im Büro der Jumelage zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda arbeitet. Sie ist auch diejenige, die unser "Seminar" hier macht. Eigentlich ist es nicht wirklich ein Seminar, sondern eher "Aklimation", was ich auch eigentlich ganz gut finde. Ich denke wenn wir direkt in unsere Einsatzstelle gekommen wären und quasi sofort mit dem Arbeiten beginnen müssten, wäre das so gewesen, als hätte uns jemand ins kalte Wasser geworfen. Ich will jetzt auch nicht den Tag vor dem Abend loben, doch bis jetzt geht es mir echt ganz gut hier :-)
Ach ja, was vielleicht erwähnenswert ist, ist der Tagesrhythmus, der ganz anders als in Deutschland ist. Die Sonne geht hier so früh unter, man kann schon um 17 Uhr damit rechnen, dass es bald dämmert und auch relativ schnell stockdunkel wird. Aber das Interessante ist, dass es sich dann auch so anfühlt, als wäre es schon mitten in der Nacht. Dementsprechend geht sie Sonne auch sehr früh auf. Stichwort Nacht... ich mache jetzt mal Schluss.

Gute Nacht :-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen